Bretten Kangaroos geben Hoffnung nicht auf

Am Sonntag trafen die Kangaroos auf den drittplazierten der Verbandsliga, der höchsten Liga in Baden-Württemberg. Trainer Andreas Bjelicic, der darauf hoffte, dass seine Mannschaft ihre Probleme beim Angriff in den Griff bekommt, trainierte bewusst die Defensive damit die Offensive sich im Spielgeschehen frei entfalten kann.

Zu Beginn im ersten Inning mussten die Brettener, die in der Verteidigung starteten jedoch gleich eine herbe fünf Punkte Führung durch die Stuttgart Reds einstecken.

In den nächsten zwei Durchgängen witterten die Kangaroos schon eine Chance zum baldigen Konter, da im zweiten Inning ein Punktestand von 1:1 erreicht werden konnte und im dritten Inning beide Teams 0:0 spielten.

Als im vierten Spielabschnitt die Gegner weitere zwei Punkte erzielten und die Führung damit auf 8:1 für Stuttgart ausbauten konnte man die Defizite im Angriff der Kangaroos klar erkennen. Diese offensive Schwäche kann man nicht in der spielerischen Unfähigkeit der Teammitglieder suchen sondern sie liegt klar an den verletzungsbedingten Ausfällen und dem Fehlen eines erfahrenen Schlagmannes, der die anderen Angreifer antreibt.

Im sechsten Inning erzielten die Reds weitere drei Punkte aber Bretten zog mit der Hilfe der drei besten Offensivspieler an diesem Tag, Robert Rushing, Jens-Uwe Otte und Klemens Schoch mit ganzen vier erreichten Punkten nach.

Im siebten und letzten Inning stand es zu Beginn 11:5 für die Reds und Bretten kämpfte verbissen weiter, aber als dem Gegner erneut fünf Punkte zufielen konnte niemand mehr das Blatt zugunsten der Kangaroos wenden.

Die Spieler lassen sich jedoch durch diese eher erfolglose Saison nicht aus der Ruhe bringen.

Das Team hält weiterhin zusammen und versucht gemeinsam die Probleme, die beim Schlagen liegen in den Griff zu bekommen.

Der Fokus der Mannschaft wird auf nächstes Jahr gesetzt, da die wichtigen Angriffsspieler und der Werfer Henning Sommerfeld immer noch verletzt sind.